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Glossar
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Glossar
BegriffAbkürzungBedeutung
Aspect Oriented ProgrammingAOP
Im Anwendungscode, vornehmlich der Geschäftslogik, treffen zahlreiche fachliche und technische Themen aufeinander und vermischen sich. AOP versucht, diese Themen separat zu beschreiben und mit sogenannten "Weavern" zu vermischen.
Business Interaction LayerBIL
Es ist weitverbreitete Praxis, bestimmte Aufgaben, die mit der Bedienung und Ablaufsteuerung von Geschäftsobjekten zu tun haben, in die Oberflächenschicht einzuprogrammieren. Vorteilhafter ist es, eine "Interaktions-Schicht" vorzusehen, wie wir es mit unserer Vielschicht-Architektur empfehlen.
Business Process ModellingBPM
Das Zusammenwachsen betriebswirtschaftlicher Prozessmodellierung mit der Modellierung von IT-Systemen erlebt zur Zeit eine rasante Belebung, eng verbunden mit Web Services und SOA. Schlussendlich geht es um die formale Spezifikation betrieblicher Abläufe sowohl als Organisationsrahmen als auch zum Zwecke der Steuerung und Automatisierung von und mit IT-Systemen.
Cascading Style SheetCSS
In Internet-Browsern verwendete Beschreibung des Layouts von Web-Seiten, trennt Layout von Inhalt.
Compact Text NotationCTN
Eine kompakte, einzeilige Darstellung von Objekt-Bauplänen in URI-Schreibweise. Diese Innovation von Sphenon wird zur verschiedentlichen Referenzierung von Resourcen verwendet.
Dynamic MDADynMDA
Diese Sphenon-Technologie verbindet Object Views zur Modelltransformation mit unserem Generator derart, dass UML-Modelle dynamisch zur Steuerung der Laufzeit-Umgebung verwendet werden können.
Model Driven ArchitectureMDA
Die MDA der OMG stellt einen Versuch dar, fachliche und technische Anteile von Anwendungsmodellen zu trennen, indem ein fachliches Modell, ein technisches Modell sowie die eigentliche Implementierung separiert werden. Die Umformung kann manuell oder automatisch erfolgen, wodurch MDA natürlich sehr flexibel sein kann.
Model View ControllerMVC
Ein Entwurfsmuster aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Modell trennt eine Anwendung in ein Modell (Geschäftslogik) und eine Sicht (Oberfläche) und hat weiteste Verbreitung gefunden. Der Controller erfüllte zunächst einen bestimmten technischen Zweck und wird meistens nach Bedarf und nach Belieben sehr freizügig umgedeutet.
Model View View ViewM3V
Eine notwendige Überarbeitung des MVC-Musters durch Sphenon. Die Kernidee besteht in der Auftrennung des Views aus dem MVC-Muster in 3 Bestandteile (Näheres im Abschnitt SirFace Architektur).
Object Construction Plan/ObjektbauplanOCP
Meistens XML-basierte Anleitungen, die den automatisierten Zusammenbau von Einzelteilen (Objekten) zu Baugruppen (Objektaggregaten) beschreiben. (Näheres im Abschnitt Object Assembler).
Object Aggregate/Objektaggregat
Ein Verbund von Objekten. Objektaggregate können sehr klein sein und aus wenigen Einzelobjekten bestehen oder aber hierarchisch äußerst komplexe Strukturen umfassen, beispielsweise ganze Anwendungsteile.
Objektorientierung OO
Die Modellierung und Programmierung von Software-Systemen mit Hilfe von Objekten. OO ist seit den 90ern weit verbreitet. Vereinzelt wurde Skepsis an der Einlösbarkeit der damaligen Versprechungen laut. Wir glauben, dass erst die gründliche Durchdringung einer Vielzahl von Domänen mit Kernkonzepten der OO diese Einlösung in Gänze erbringt. Stichwortartig seien das Beharrungsvermögen relationaler Datenkonzepte sowie die ablauforientierte Modellierung von Geschäftsprozessen genannt.
Object Oriented Enterprise Modelling OOEM
Ein gesamtheitlicher Rahmen zur fachlichen Unternehmensmodellierung, der auf der UML beruht und eine von uns entworfene objektorientierte Form der Geschäftsprozessmodellierung einbindet (Näheres im Abschnitt OOEM).
Plain Old Java Object POJO
Im Gegensatz zu Enterprise Java Beans und anderen Komponenten-Modellen bezeichnet das POJO ein Objekt, das frei von technischem Ballast nur einfache fachliche Methoden aufweist. Der Begriff postuliert die Lösung dieses Ballasts an anderem Ort, lässt sie aber offen.
State Management SM
Eine dünne Schicht unserer Vielschicht-Architektur, die die Geschäftslogik weiter von Datenbanktechnik entkoppelt, siehe auch Abschnitt.
Service Oriented Architecture SOA
Aus der Sicht der Prozessmodellierung begründete Aufteilung von IT-Systemen um das Konzept des "Dienstes" herum. Der Dienstansatz von SOA muß sinnvoll mit anderen Architekturprinzipien kombiniert werden, um brauchbare Systeme bauen zu können.
Space
Ein innovatives Modellierungskonzept von Sphenon, das eine Vielzahl ortsbezogener Themen unter einem Dach vereint.
Server Side Cascading Style Sheet SSCSS
Entspricht einem CSS, das schon auf dem Server ausgewertet wird. Das CSS arbeitet auf der Dokument-Struktur, während das SSCSS dies auf der virtuellen Oberfläche tut.
Tag Library
Bezeichnung für einen Erweiterungs-Mechanismus von Java Server Pages (JSP). Der Begriff leitet sich von "XML-Tags" ab, da solche Tags in JSP Seiten Verwendung finden.
Unified Modelling Language UML
Die bekannte, mächtige Modellierungssprache für typischerweise fachliche und technische Modelle von IT-Systemen. Ist in der Version 2.0 auch für Geschäftsprozess-Modellierung geeignet. Siehe UML
UXF
Ein Format zur Beschreibung von UML-Modellen in XML. Im Gegensatz zu XMI sind diese Modelle für Menschen lesbar.
Virtual User Interface/Virtuelle Oberfläche VUI
Abstrakte Architekturebene, die unabhängig von einer konkreten Geschäftslogik und unabhängig von einem bestimmten Medium eine Anwendungsoberfläche beschreibt (Näheres im Abschnitt SirFace Architektur).
Extended UXF XUXF
XUXF ist eine Erweiterung des UXF-Formats um Metadaten, die in abstrakter Form Oberflächen-Merkmale ( XIDL), Datenbank-Merkmale (XDDL) und Logik (XLDL) beschreiben.
Extended Interface Definition Language XIDL
Extended Data Definition Language XDDL
Extended Logic Definition Language XKDK