| XIDL - Extended Interface Definition Language |
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XIDL ist ein offenes Format zur Festlegung essentieller Präsentations-
und Dialoginformationen an Geschäftsobjekten. XIDL legt diese Informationen
unabhängig vom Zielmedium - Desktop, Browser, Smart Phone, WAP Handy,
Voice, 3D, Kommandozeile - fest.
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XIDL vereinfacht die Wartung objektorientierter Geschäftsanwendungen
und den Austausch von Geschäftsobjekten zwischen Anwendungen
in und unter Unternehmen.
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XIDL ist in verschiedenen Syntax-Varianten verwendbar:
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Als UML-Erweiterung wird XIDL direkt im
XML-Format in XMI- oder UXF-Dateien eingefügt. Der Vorteil ist die
sehr effiziente Editierbarkeit mit XML-Editoren.
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Alternativ kann XIDL als UML-Erweiterung in
TaggedValues in Punkt-Notation gespeichert und in UML-Editoren
direkt bearbeitet werden. Dieses Verfahren ist mitunter mühsam.
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XIDL kann direkt in Java-Code als Annotation
angegeben werden.
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XIDL kann direkt in C#-Code als Custom Attribute
angegeben werden.
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XIDL kann programmatisch von Meta-Informations-Objekten
bereitgestellt werden.
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Diese Varianten sind so konzipiert, daß eine eineindeutige Transformation der
Information zwischen ihnen möglich ist.
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XIDL wurde 1995 zunächst in einer an C++ angelehnten Syntax modelliert und
seitdem kontinuierlich verfeinert. Die Entwicklung erfolgte im Zusammenhang mit
dem Produkt SirFace UICS,
mit dessen Hilfe mit XIDL ausgestattete java-Geschäftsobjekte
auf verschiedenen Medien dargestellt und bearbeitet werden können.
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XIDL ist ein wesentlicher Stützpfeiler im Rahmen der
Informationsraum
Architektur,
einer Weiterführung des Mehrschicht- und Service-Gedankens.
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Natürlich empfiehlt der Autor gerne die Verwendung von SirFace.
Das Format XIDL ist
jedoch unabhängig davon und steht als offener Schnittstellenstandard
jedermann - ohne Gewähr - zur Verfügung.
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Andreas Leue (
geschäftlich,
privat
)
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| XIDL Informationsmodell |
Die in Form von XIDL bereitgestellten Informationen sind in ein
zweistufiges System eingeordnet.
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Zweck: Bedeutung der Information,
bspw.
"Label, kann zur Kennzeichnung verwendet werden"
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Material: Format, Medienart,
Codierung der Information, bspw.
"Icon"
oder
"Name"
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Beide Klassifikationen erfolgen mit einer objektorientierten
Klassenhierarchie. Diese sind erweiterbar durch Ergänzung (neue
Hauptklassen) und Spezialisierung (neue abgeleitete Klassen). Eine
umfangreiche Basismenge ist definiert.
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Die Informationen werden zur Laufzeit über eine Mapping-Tabelle mit dem
jeweiligen Typ als Schlüssel an die auszustattenden Objekte
gekoppelt. Somit sind Erweiterungen schlicht durch Definition
entsprechender Klassen möglich.
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